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Sozialraumorientierung

Das Gestalten eines sozialen Raumes ist erst möglich, wenn man den Sozialraum gut kennt. Basis unserer Ausführungen ist das Fachkonzept des DCV, wobei wir uns auf qualitative Aspekte begrenzen.

Ausgangspunkt ist der Mensch, der in räumlichen, sozialen, zeitlichen, religiösen, kulturellen und ökonomischen Prozessen verankert ist. Alle diese Prozesse stehen in Wechselwirkung und dürfen nicht einzeln betrachtet werden.
Allerdings geht es nicht darum, starr am Menschen zu kleben. Sozialraumorientierung strebt an, stärker auf die Strukturen einzuwirken und etwas für die Menschen zu ermöglichen.

Wozu Sozialraumorientierung?
- Weil die Begrenzung der Blickrichtung auf die Kirchengemeinde zu kurz greift. Die Menschen leben nicht nur in der Kirchengemeinde, sondern in einem Sozialraum mit vielfältigen Beziehungen. Die Kirchengemeinde ist ein Teil dieses Sozialraumes.
- Weil die Lebensqualität der Menschen der Dreh- und Angelpunkt ist, auf den wir unser Handeln ausrichten wollen (z.B. gute Alltagsbewältigung, sich wohl fühlen, Sozialkontakte, …)
- Weil diese Lebensqualität von vielen Faktoren im Sozialraum abhängt.
- Weil die Blickweitung in den gesamten Sozialraum zusätzliche Faktoren identifizieren kann, die wichtig sind, für ein Gefühl der Beheimatung, für eine Bindung und für ein „sich zuhause fühlen“.
- Weil diese Blickweitung auch die Chance zur Gewinnung neuer MitstreiterInnen beinhaltet.

Nähere Informationen zur Sozialraumorientierung finden Sie hier: