Haussammlung (Caritas-Sammlung)
In der Gemeinde wird oft als erstes die Arbeit der Caritas-Konferenz mit dem Stichwort "Caritas-Sammlung" verbunden. Für viele Gemeindemitglieder ist die Sammlung ein wichtiger Kontakt, den sie mit der Caritas-Konferenz der Gemeinde haben. Für die Sammlerin ist die Sammlung manchmal der einzige Kontakt zu den Menschen in ihrer Nachbarschaft bzw. in ihrem Sammlungsbezirk.
Welchen Sinn und Zweck hat die Haussammlung?
Die Sammlungen sind eine gut organisierte und in der Öffentlichkeit bekannte Form der Erwirtschaftung von Spenden, den notwendigen Eigenmitteln, mit denen das sozial-caritative Engagement in der Gemeinde finanziert werden kann. 70% des gesammelten Erlöses bleiben in der örtlichen Caritas-Konferenz, die das Geld selbstständig, schnell und unbürokratisch für Not vor Ort und die Ermöglichung von Hilfeleistungen verwenden kann. Die restlichen 30% gehen an den jeweiligen Caritasverband, der diese Sammlung organisiert und verantwortet.
Ebenso wichtig ist der Kontakt/Besuch und das Gespräch mit den Menschen der Gemeinde. Durch die Gespräche, die sich durch die Sammlung ergeben, kann Not entdeckt, können "Hilferufe" wahrgenommen werden.
Die Sammlung bietet auch immer Gelegenheit zur Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sammlerinnen und Sammler können sich als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CKD ausweisen und sind mit Sammelliste, Quittungsblock und Informationen vom Caritasverband zum Motto der Sammlung ausgestattet.