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Menschen besuchen und begleiten
Ein Projekt zum Aufbau nachbarschaftlicher Netzwerke

Mit dem Projekt „MENSCHEN BESUCHEN UND BEGLEITEN“ wollen die CKD Rottenburg-Stuttgart nach neuen Wegen suchen, um die Lebensqualität im Wohnviertel zu erhalten sowie um der zunehmenden Vereinsamung, Isolation und sozialen Benachteiligung von Menschen in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken.

An 10 Standorten werden freiwillig Engagierte dabei unterstützt nachbarschaftliche Netzwerke in ihrem Wohnviertel aufzubauen. Das Besondere daran: Es werden nicht Ehrenamtliche für bestimmte Aufgaben gesucht, sondern Engagierte entscheiden selbst, wie sie mit ihren Interessen und Kompetenzen das soziale Miteinander vor Ort bereichern. Was dabei entsteht, ist völlig offen. Es sollte aber neu sein.

„Mehr Lebensqualität am Wohnort“ und „Intakte Nachbarschaften“ sind die übergeordneten Themen. In einem offenen Prozess sollen experimentelle Wege beschritten werden, um neue Ansätze in der Quartiersentwicklung zu finden.

In sozialraumorientierter Vorgehensweise will man alle Akteure und Menschen eines Wohnviertels in den Blick zu nehmen. Über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus sollen Kooperationen mit Kommune, Verbänden, Vereinen, der organisierten Nachbarschaftshilfe, Einrichtungen und Organisationen entstehen. Dabei will man neue Blickwinkel öffnen oder alte Blickwinkel weiten. Für die Akteure wäre es wichtig, sich zu vernetzen, Schnittmengen zu entdecken und knappe Ressourcen möglichst gemeinsam zu nutzen.

Parallel zu der Arbeit an den Standorten werden neue Methoden entwickelt und geschult, die Ehrenamtliche in ihrer Arbeit und Selbstorganisation unterstützen.